Mittwoch, April 01, 2009

Zum Sinn von Hunde-Bekleidung

Wer kennt das nicht. Besonders klitzekleine Schoßhunde werden gerne von Frauchen mit Mäntelchen und Schleifchewn verziert. Andere Hundebesitzer schütteln oft nur den Kopf.

Oftmals ist die Hundebekleidung dabei nur Ausdruck des modischen Geschmacks des Hundehalters. Für einige Hunde können Jacken und Mäntel bei Winterwetter allerdings auch sinnvoll sein, meint zumindest der Industrieverband Heimtierbedarf. Er zitiert dafür eine Fachfrau:

"Es muss immer individuell entschieden werden, ob Hundebekleidung für einen Hund notwendig ist, denn nicht jeder Kurzhaarhund friert und nicht jeder Langhaarhund hat genügend Unterwolle, die gegen Kälte und Nässe schützt", erklärt Astrid Behr, Tierärztin im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.

Wichtig sei der zusätzliche Schutz durch funktionelle Kleidung zum Beispiel für Hunde mit kurzem Fell ohne ausreichende Unterwolle, z.B.
Dalmatiner, Boxer oder Dobermann. Außerdem für Hunde, die kein oder zu wenig Unterhautfett haben wie Windhunde oder südliche Jagdhunderassen. Und natürlich auch kleine Hunde, "die schnell einen nassen Bauch bekommen".

Na ja, es überrascht nicht, dass der Industrieverband Heimtierbedarf darauf hinweist. Zumindest in Frühling und Sommer gelten diese "Ausreden" zum Glück nicht ...